Zeittafel

Antike

Bis ca. 400 n. Chr.: Die Donau bildet die Nordgrenze des Römischen Reiches. Römische Münzfunde in Niederranna weisen auf Handelskontakte und Verkehr entlang der Donau hin



9.-12. Jahrhundert

9. Jahrhundert: Bayerische Siedler beginnen mit der Besiedlung des Mühlviertels von der Donau aus. 

11.–12. Jahrhundert: Das Geschlecht der Falkensteiner trieb die Rodung und Besiedlung voran. Dabei entstanden wichtige Siedlungen wie Hofkirchen (1160 Hofkirgen, 1230 Hofchirchen) und Niederranna an der Donau (1197 Raenah).

1075: Erwähnung von Marsbach mit „Morspah“ 

1160: Erwähnung von Haichenbach. 

1218: Gründung des Stiftes Schlägl durch die Falkensteiner (Calhoch von Falkenstein). 

1220: Ein „Ulrichskircherl“ wird erwähnt – Mutterpfarre war Pfarrkirchen i.M.

1220: Niederranna ("Raenah") wird erstmals urkundlich erwähnt. 

1256: Hofkirchen wird als Gerichtssitz des Bischofs von Passau erwähnt. 

1274: Burg Haichenbach wird neu gebaut.



14. Jahrhundert

1333: Verleihung des Marktrechts durch Herzog Albrecht II und 1335: Bestätigung des Marktrechtes durch Otto den Fröhlichen. Hofkirchen wird offiziell Marktgemeinde.



15. Jahrhundert

1443: Erwähnung des Freizeller Schlössls (Ruine Marsbachzell – „In der Zell under Marsbach“

1459 - Erzherzog Albrecht VI. verlieh den Hofkirchnern zusätzliche Rechte (Erweiterung des Salzhandelsprivilegs, Jahrmarkt) Diese Privilegien stärkten die wirtschaftliche Bedeutung Hofkirchens erheblich.



16. Jahrhundert

Seit 1528: Das passauische Landgericht befand sich auf Schloss Marsbach. Damit erhielt Marsbach die Hoch- bzw. Blutgerichtsbarkeit über weite Teile des oberen Mühlviertels. Todesurteile wurden bei der Richtstätte „Drei Linden“ (Strang) vollstreckt.

1570: Selbständige Pfarre Hofkirchen.



17. Jahrhundert

1603: Im Zuge der Gegenreformation wird wieder ein katholischer Priester in Hofkirchen eingesetzt

1626: Bauernkrieg - Schloss Marsbach wird erobert

1636: Schwere Beschädigung der gotischen Kirche durch einen Brand

1669:Abschluss des Wiederaufbaues der Kirche (Grundlage für den Ausbau als Barockkirche)



18. Jahrhundert

1716-1739– Neubau der Pfarrkirche (Barock)



19. Jahrhundert

1836–1856: Der Hofkirchner Kupferschmied Franz Meisl prägte den „Meislkreuzer“ (Notgeld). 

29. April 1848: Letzte öffentliche Hinrichtung auf der „Scheibe“ bei den „Drei Linden“. Die 28-jährige Katharina Mühleder aus Gollner/Rohrbach wird wegen Giftmordes an ihrem Ehemann hingerichtet. 

Bis 1848 wurde der Markt durch die "Bürgerliche Gmain" (46 seßhafte Marktbürger) mit gewähltem Marktrichter und Ratsherrn verwaltet. Zeichen der Freiheit war das Richterschwert und der Pranger als Zeichen der Gerichtsbarkeit.

Ab 1849: Entstehung der Ortgemeinde (bis 1938 Hofkirchen und Marsbach, ab 1938 Hofkirchen) 

1882–1883:Ausbau der Straße Hofkirchen–Lembach (Falkensteinstraße)



20. Jahrhundert

1906–1908: Neubau der Straße Niederranna–Hofkirchen (Ebenhochstaße)

1910–1923: Ausbau der Straße Kling–Marsbach 

1966: Beginn des Hauptschulbetriebs (Mittelschule)

1974: Offizielle Eröffnung der Schule (Gebäude)



21. Jahrhundert

2010: Eröffnung der drei Hofkirchner Labyrinthe (Pflanzen-, Stein- und Kunstlabyrinth)