
© Jägerschaft Hofkirchen i.M.
In Hofkirchen im Mühlkreis gibt es Neuerungen in der Jagd: Nach 24 Jahren hat die Genossenschaftsjagd Hofkirchen neue Pächter gefunden und blickt einer verantwortungsvollen Zusammenarbeit mit den land- und forstlichen Grundbesitzern in der Gemeinde Hofkirchen entgegen. Angeführt wird das neue Pächterteam von Jagdleiter Daniel Geißbauer, unterstützt von Martin Mairhofer und Andreas Eilmannsberger. Den neuen Pächtern ist ein guter Austausch mit der Bevölkerung ein besonderes Anliegen. Die Jagd Hofkirchen ist unter folgender Adresse erreichbar: jagd.hofkirchenmkr@gmail.com
Den bisherigen Pächtern gilt ein herzliches Dankeschön für die langjährige, verdienstvolle Arbeit und ihren Beitrag zum Gemeinwohl.
Die Hofkirchner Genossenschaftsjagd
Alle landwirtschaftlichen Flächen in der Gemeinde Hofkirchen, die keiner Eigenjagd zugehören, sind zur Genossenschaftsjagd Hofkirchen zusammengefasst und werden von der Jagdgesellschaft (Pächter und Ausgangsjäger) übergreifend bejagt. Diese genossenschaftliche Struktur stellt sicher, dass die Wildbestände im gesamten Gebiet nachhaltig bewirtschaftet und gepflegt werden können.
Frühling und Sommer – die Kinderstube des Wildes
Gerade der Frühling ist eine besonders sensible Zeit in der Natur. Er ist die „Kinderstube des Wildes“, in der viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt bringen und aufziehen. Junge Rehe, Hasen und Vögel sind jetzt besonders schutzbedürftig. Daher appelliert die neuen Jagdpächter an alle Naturliebhaber und Spaziergänger: Wildtiere brauchen in dieser Phase Schutz und vor allem Ruhe.
Rücksicht in der Dämmerung und im Wald
Bewegungen im Wald und am Waldrand, insbesondere in den Dämmerungszeiten (frühmorgens und abends), können für Wildtiere kritisch sein. Sie stören die Tiere bei der Nahrungssuche, dem Säugen der Jungtiere und setzen sie zusätzlichem Stress aus. Um unnötige Störungen zu vermeiden und den Wildbestand zu schützen, bittet die Jagdgesellschaft um erhöhte Achtsamkeit.
Der Wald ist ein Erholungsraum für alle, und das soll er auch bleiben. Damit die Jagd ihren gesetzlichen Auftrag, die Hege und Pflege des Wildes sowie die Regulierung der Wildbestände erfüllen kann, ist die Kooperation mit der Bevölkerung unerlässlich. Wenn sich jeder Einzelne an die Spielregeln hält und Rücksicht nimmt, profitieren Mensch und Tier gleichermaßen von unserer schönen Natur.
Die Jäger in Hofkirchen freuen sich auf konstruktives Miteinander!