Ruine Falkenstein - retten wir was noch zu retten ist
Passauer helfen bei Ruinen-Sanierung
Seit dem Beginn des vorigen Jahrhunderts verfällt die Burg Falkenstein immer mehr. Die Rettung der noch bestehenden Gemäuer soll jetzt schnell gehen. In Kürze geht es los.
50.000 Euro sind sofort nötig, um den drohenden Einsturz der Ruine Falkenstein abzuhalten. Das Land Oberösterreich zahlt 15.000 Euro, das Bundesdenkmalamt eben so viel. Hilfe kommt auch aus dem benachbarten Bayern, waren doch auch die Passauer Herren eng mit Falkenstein verbunden. Der Rotary Club Passau Dreiflüssestadt will mit Arbeitslosen an den Burgmauern arbeiten. Rotary-Chef Matthias Koopmann: „Wir wollen arbeitslose Jugendliche und Langzeitarbeitslose bei der Ruinenrettung einsetzen. Schließlich ist die Ruine Falkenstein ein europäisches Objekt, das eng mit der Geschichte einiger Länder Europas verknüpft ist.“ Als Finanzspritze steuerte der Passauer Kulturreferent 500 Euro aus eigener Tasche bei.
Quelle: Bericht der OÖ. Nachrichten
Der Winter 2009/2010 nagte an der Ruine Falkenstein

Dramatischer Mauerabbruch neben dem Eingangsportal der Ruine Falkenstein
Hofkirchens Bürgermeister Martin Raab traute seinen Augen kaum, als er heuer zum ersten Mal die Burgruine Falkenstein betrat: „Seit dem Vorjahr bemühen wir uns, die alten und historisch äußerst bedeutenden Gemäuer zu bewahren. Der vergangene Winter hat aber der Burg richtig zugesetzt.“ Substanziell wichtige Bauteile der Burg sind unmittelbar vom Einsturz bedroht. „Die Marktgemeinde und der Ruinen-Erhaltungsverein Hofkirchen können aus eigener Kraft die Burg nicht mehr vor dem Einsturz retten“, sagt Raab. Das Engagement der öffentlichen Hand alleine werde nicht mehr genügen. Auch die Menschen in der Region seien angesichts der dramatischen Lage gefordert. Raab formuliert den klaren Auftrag: „Falkenstein darf nicht zusammenbrechen. Wir müssen unserer Gesellschaft und unseren Nachkommen diesen letzten Originalbaustein unserer Besiedlungsgeschichte bewahren.“
Quelle: Bericht der OÖ. Nachrichten
Konservierung Ruine Falkenstein erfolgreich gestartet

Noch im Vorjahr hieß es: „Dieser Torbogen überlebt den Winter sicher nicht mehr!“ Nachdem wir ihn in den ersten Frühlingstagen 2009 noch immer „trotzig“ an seiner historischen Position vorfanden, fiel der Entschluss, auch die Rettung dieses zentralen Elementes der Burgruine Falkenstein zu versuchen. Es folgte der gefährliche Aufbau eines Holzgerüstes im Burginnenhof und die Konservierungsarbeiten durch die Gemeindearbeiter aus Hofkirchen i.M. und Pfarrkirchen i.M., unterstützt von Rosenberger-Bau.
Thomas Kehrer und Rupert Mairhofer wurden dadurch im September 2009 zu Burgbaumeistern! In Zusammenarbeit mit DI.Wacha vom Bundesdenkmalamt und Baumeister Thomas Rosenberger ist es ihnen zu verdanken, dass BesucherInnen auch in Zukunft den inneren Torbogen bewundern können.
Bericht vom Herbst 2009
Kooperation bei Ruinen-Sanierung
Bayrisch-österreichische Kooparation bei Sanierung alter Burgen-, Schloss- und Klostermauern - „alte Herrensitze erhalten und auch wirksam präsentieren“ ist das MottoBericht vom August 2009
Heuer wird die Rettung des baufälligen inneren Torbogens der Burg versucht.

Wichtigstes Ziel für dieses Jahr ist die Rettung des inneren Torbogens der Burg. Bgm. Martin Raab steht in ständigem Kontakt mit DI Robert Wacha, dem zuständigen Techniker für die Erhaltung von Burgruinen in Oberösterreich.
Es gibt bereits Unterlagen eines Statikers, wie der Torbogen gerettet werden kann. Diese Arbeiten werden zu einem wichtigen Teil von einem professionellen Unternehmen ausgeführt werden müssen. Trotzdem ersucht das Gemeindeamt alle HofkirchnerInnen mit Interesse an der Erhaltung der Burg Falkenstein, sich persönlich dafür zu engagieren.
Wer sich vorstellen kann, selbst Sanierungsarbeiten zu erledigen, möge sich bitte beim Gemeindeamt melden. Besonders
die Zusammenarbeit mit unseren Vereinen ist ein wichtiger Schlüssel zur raschen und erfolgreichen Ruinensanierung. Die Finanzierung der Materialkosten wird überwiegend vom Land Oberösterreich und vom Bundesdenkmalamt erwartet.
Hofkirchen i.M. sollte die notwendige Arbeitszeit zur Verfügung stellen. Gemeinsam schaffen wir das!
Bericht vom Sommer 2009