Ruine Falkenstein - retten wir was noch zu retten ist Ehrentafel für Kalkbrenner Alois Vösenhuber

Bgm. Martin Raab, Alfred Ruhdorfer, Stukkateurgeselle Sebastian, Maria Witzersdorfer, Elisabeth und Alois Vösenhuber und Kalklösch-Mitarbeiter Josef Füchsl
In den vergangenen drei Jahren wurde in Hofkirchen i.M. nahe der Burgruine Falkenstein Kalk gebrannt. Diese tollen Aktivitäten waren nur durch das große Engagement des letzten Flußkiesel-Kalkbrenners Alois Vösenhuber aus Steyr möglich gewesen. Der „Kalkbrenner-Lois“, wie er sich selbst bezeichnet, verbrachte jeweils viele Wochen in Hofkirchen i.M. und baute jedes Jahr einen neuen Kalkbrandofen. Erst die diesjährige dritte Version brachte für den Traditions-Kalkbrenner ein zufriedenstellendes Ergebnis. Dieser Ofen wurde anschließend von den heuer in Hofkirchen i.M. anwesenden internationalen Handwerksgesellen mit einem kleinen Holzschuppen überbaut und rundum mit Natursteinmauern verkleidet. „Der Ofen hält jetzt für die Ewigkeit“, ist Kalkbrenner-Lois begeistert. Zum Dank für die vielen unbezahlten Arbeitsstunden und die zahlreichen Materialspenden des Steyrer Kalkkochers fertigte der deutsche Steinmetz Johannes eine wunderschöne Ehrentafel zur Erinnerung an die enormen Leistungen von Alois Vösenhuber an. Statt der Anbringung eines Fotos wurde das Antlitz des Kalkbrenn-Meisters auf der Gedenktafel in Stein gehauen.
Am 20. November wurde die Ehrentafel mit großem Applaus vieler Hofkirchner Freunde feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit preisgegeben. „Ich bin überwältigt“, freute sich der Kalkbrenner-Lois, „ich habe mich noch nie zuvor mit einer so versteinerten Mine im Spiegel gesehen!“ Auch Ehegattin Elisabeth Vösenhuber freute sich mit ihrem Alois von Herzen über den schönen Gedenkstein. Der kleine Festakt wurde anschließend noch gebührend gefeiert. Alle Beteiligten schöpften daraus gleich wieder hohe Motivation für die weiteren Arbeiten im Jahr 2012 zum Erhalt der Burgruine Falkenstein.
Rettung der Burgruine Falkenstein

5 Staaten, 6 Bundesländern und unzähligen Gemeinden
Seit drei Jahren laufen in Hofkirchen i. M. große Bemühungen, den gänzlichen Einsturz der international bekannten Burgruine Falkenstein zu verhindern. Nach erfolgreicher Durchführung erster gefährlicher Sicherungsmaßnahmen durch den Gemeindebauhof und das Bauunternehmen Rosenberger ist es zunächst nicht gelungen, die Hofkirchner Gemeindebevölkerung in ausreichender Zahl für den notweindigen ehrenamtlichen Einsatz zur Ruinenerhaltung zu gewinnen. Große überregionale und mediale Aufmerksamkeit erlangten die erforderlichen Arbeiten zur Erhaltung der bestehenden Bausubstanz durch die 3tägige Jugendaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ im Jahr 2010 und durch den Start von regelmäßigen Kalkbrandaktionen im Jahr 2009.
Neue Kommunikationsschiene Internet ist Schlüssel für großen Erfolg bei der Erhaltung der reichlich vorhandenen alten Bausubstanz
Heuer wurden in einschlägigen Burgenforen im Internet vier Schwerpunkt-Arbeitstermine verlautbart und zur ehrenamtlichen Teilnahme aufgerufen. Dadurch konnte endlich eine große Zahl von helfenden Händen gewonnen werden. Über 40 einschlägige Interessenten und Experten meldeten sich hoch motiviert zur Mithilfe an der Rettungsaktion für die Burg Falkenstein an. Vom akademischen Kunstexperten und Techniker über Kunstschaffende, Studenten, Lehrpersonen bis zu ausgebildeten Handwerkern reichte die Palette der ehrenamtlichen Helfer.
Die einzelnen Ruinenretter bilden seither ein homogenes Arbeitsteam, das gern gemeinsam inmitten des alten Gemäuers arbeitet. Insgesamt konnte derart ein großer Fortschritt bei der Erhaltung der einzigartigen alten Mauern erzielt werden. In bestem Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt wird Schritt für Schritt am Erreichen des gemeinsamen Ziels, der Verhinderung des weiteren Zerfalls der bis zu 800 Jahre alten Burganlage, gearbeitet. Die freiwilligen Helfer waren heuer bis Mitte Oktober an insgesamt 10 Arbeitswochenenden vor Ort aktiv. Neben den vier fix vereinbarten Schwerpunktwochenenden kam es noch an weiteren sechs Wochenenden zu individuellen Arbeitseinsätzen mehrerer Aktivisten.
Internationales Handwerksgesellen-Treffen in der ersten Septemberhälfte bescherte den Sanierungsarbeiten eine neue Dimension im Arbeitsfortschritt – Initiator und Förderer: Ludwig Bauer vom Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg
Einen riesen großen Schritt nach vorne brachte das Treffen internationaler Handwerksgesellen in der ersten Septemberhälfte 2011. Über 40 Handwerksgesellen aus Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Österreich strömten aus aller Herren Länder nach Hofkirchen i.M. und stellten ihr Können und ihre Arbeitskraft in den Dienst der Erhaltung der Burgruine Falkenstein. Steinmetze, Zimmerleute, Schmiedegesellen, Maurer und Baufacharbeiter, ja sogar Bäcker, Käser, Töpfer, Stukkateure, Maler, Dachdecker und viele Angehörige weiterer Handwerksberufe arbeiteten gemeinsam im alten Burggemäuer. Das Anwesen des alten Mayrhofer-Wirtshauses im Ortszentrum war für dieses Facharbeiter-Heer ein ideales Quartier, in dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Alle Gesellen arbeiteten ohne Lohn nur gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Die gesamte Aktion wird von der EU, der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald/Mühlviertel, dem Freistaat Bayern und dem Bundesland Oberösterreich hochgradig finanziell gefördert. Das Stift Schlägl, die Brauerei Hofstetten, das Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg sowie viele weitere Unternehmen aus Bayern und dem Bezirk Rohrbach gehören ebenfalls zum Kreis der Sponsoren des internationalen Handwerksgesellentreffens 2011 in Hofkirchen i.M.
Handwerksgesellen sind von Hofkirchen i.M. begeistert – altes Mayrhofer-Wirtshaus dient zukünftig als ständige Gesellenherberge, die erste in Österreich, weltweit die sechste
Wandernde Handwerksgesellen auf der Walz gehörten früher auch in Österreich zum Alltag. Seit einigen Jahrzehnten ist leider in unserem Heimatland diese spezielle Möglichkeit der beruflichen Qualifizierung und des Lernens für das Leben beinahe völlig verschwunden. International befinden sich derzeit ca. 1500 Gesellen auf Wanderschaft, ca. die Hälfte davon aus Deutschland. Wandernde Handwerksgesellen arbeiten ständig für neue Arbeitgeber und Projekte. Sie suchen sich nach Möglichkeit nur besonders herausfordernde Aufgaben für ihren Broterwerb aus, daraus resultiert ihr hohes qualifiziertes Können und Praxiserfahrung. Viele von ihnen gründen später ein eigenes Unternehmen oder übernehmen Betriebe ihrer Eltern oder bekannter Unternehmer ohne familiäre Nachfolger. Der ständige regionale und kollegiale Umgebungswechsel macht die Gesellen sensibel für den Umgang mit unterschiedlichsten Charaktären und Mitmenschen. Aus diesem Umstand heraus bedeutet die mindestens dreijährige Wanderschaft auch eine hoch qualifizierte Ausbildung im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Prägung und Herkunft.
Burg Falkenstein ist Wurzel der Besiedelungsgeschichte des Mühlviertels samt angrenzenden bayerischen und böhmischen Regionen
Die Ruine Falkenstein war von den Passauer Bischöfen gestiftet worden. Zweck war die Rodung der umliegenden Region einschließlich Teilen Bayerns und Böhmens. Zawisch von Falkenstein war der berühmteste Spross des Geschlechtes und brachte es im auslaufenden Hochmittelalter bis zum Nachfolger von Böhmenkönig Ottokar. Er war in der Folge in Hluboka enthauptet und im böhmischen Kloster Hohenfurt bestattet worden. Das berühmte Zawischkreuz wird im Stift Hohenfurt in Böhmen aufbewahrt und bildet den Mittelpunkt der bilateralen Landesausstellung Oberösterreich/Böhmen im Jahr 2013. Calhoch von Falkenstein gründete vor 800 Jahren das Stift Schlägl, welches mit Recht als kultureller Mittelpunkt des Bezirkes Rohrbach bezeichnet werden kann.
Nach einem eher ruhigen Dornröschenschlaf während der vergangenen 15 Jahre erfährt die Burganlage Falkenstein durch die regelmäßigen Erhaltungsaktivitäten wieder großen Zulauf. Ältere Menschen, Familien, Touristen und Schulklassen fühlen sich vom uralten Gemäuer gleichermaßen angezogen und freuen sich über die unermüdlichen ehrenamtlichen Arbeiten zur Verhinderung des endgültigen Zerfalls dieses einzigartigen Dankmaljuwels und Fensters ins späte Mittelalter samt weiteren Jahrhunderten.
Falkenstein-Virus zieht viele Besucher an – Wasserturm dient regelmäßig als Herberge für Abenteuerlustige
„Während der Erhaltungsarbeiten habe ich heuer schon viele Menschen kennen gelernt, die regelmäßig im Wasserturm von Falkenstein nächtigen. Familien und Jugendgruppen pflegen diese Gewohnheit in periodischen Abständen und sind manchmal geradezu von einem „Falkenstein-Virus“ infiziert, erzählt Bürgermeister Martin Raab, der persönlich mit großer Leidenschaft und Kraft an den Erhaltungsarbeiten mitwirkt. „Leider ist den Hofkirchnern und Einwohnern der umliegenden Region die tatsächliche Bedeutung unserer Burgruine Falkenstein noch viel zu unbewusst. Viele Besucher haben sich ausdrücklich bei uns dafür bedankt, dass wir unsere Freizeit für den weiteren Erhalt der Burg Falkenstein einsetzen. Manche von ihnen haben sogar spontan ihre aktive Mitarbeit angeboten“, freut sich Bgm. Martin Raab weiter.
Burgruine Falkenstein kann ohne große Schwierigkeiten der Nachwelt erhalten bleiben – hochgradige Experten sind Garant dafür
Die heurigen Arbeits-Schwerpunktwochenenden sind eindeutiger Beweis dafür, dass es möglich ist, unseren Nachkommen die wichtigsten noch vorhandenen Räumlichkeiten und Mauern von Falkenstein zu erhalten.
Der Verein zur Erhaltung von Falkenstein zählt einige wichtige Experten zu seinen Mitgliedern. Diese zeichnen für das erfolgreiche Jahr 2011 gemeinsam verantwortlich. Neben Obmann Bgm. Martin Raab sind dies: Prähistoriker und Archäologe sowie Stadtrat von Passau Matthias Koopmann als treibende Kraft und wissenschaftlicher Experte. Baumeister Ing. Thomas Rosenberger als Fachmann bei hochbautechnischen Herausforderungen, Bauökologe Alfred Ruhdorfer als Experte im Umgang mit alter Bausubstanz, Architekt DI Robert Wacha vom Bundesdenkmalamt OÖ als Ruinensachverständiger, Kalkbrenner Alois Vösenhuber als letzter Meister seines Standes, Steinmetzmeister Ludwig Bauer vom Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg als professioneller Kenner unserer gemeinsamen regionalen Geschichte und als Hauptverantwortlicher für das Zustandekommen des zweiwöchigen Treffens internationaler Handwerksgesellen mit ehrenamtlichem Arbeitseinsatz zum Erhalt der Burganlage Falkenstein, Markus Hauser als Obmann des Linzer Vereines Burgenkunde.at, durch dessen Vereinshomepage heuer über 40 ehrenamtliche und hoch motivierte Ruinenretter gewonnen werden konnten, die für den ungeheuer großen Arbeitserfolg 2011 verantwortlich zeichnen.
Land OÖ und Bundesdenkmalamt zeigen sich angesichts der erbrachten Erhaltungsarbeiten begeistert. Sie sind die finanziellen Förderer der Erhaltungs-Aktivitäten
Wertvolle finanzielle Unterstützung wird seit einigen Jahren vom Bundesdenkmalt OÖ. sowie der Direktion Kultur des Amtes der OÖ. Landesregierung bzw. von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zur Verfügung gestellt. Das Treffen internationaler Handwerksgesellen wird von der EU, der Euregio Bayerischerwald-Böhmerwald, dem Land OÖ und dem Freistaat Bayern finanziell hochgradig gefördert.
Kontaktdaten:
Mail: martin.raab@hofkirchen.at und martin-raab@aon.at
Telefon: 0664/4249 109;
Infos über die Burg Falkenstein:
www.hofkirchen.at;
www.burgenkunde.at;
www.burgenseite.com
Finanzielle Unterstützungen der Arbeiten zur Erhaltung der Burgruine:
Bankverbindung:
Raiba Donau-Ameisberg, BLZ 34075, Konto 4.130.027

Rettung der Burgruine Falkenstein läuft weiter auf Hochtouren

Steinmetz Roman, Bgm. Martin Raab u. Steinmetz Felix vor der Fertigstellung des alten Torgewändes der Vorburg in Falkenstein
Handwerksgesellen auf der Walz haben Hofkirchen i.M. mit der Burgruine Falkenstein in festem Griff
Eisen wird geschmiedet, Steinmauern wachsen rasant, Granit wird geformt, Zimmerleute und Tischler arbeiten gekonnt, Maler, Töpfer, Stukkateure…
Regionale Jägerschaft brennt 24 Stunden lang Naturkalk für den Erhalt der Burgruine Falkenstein – Flusskiesel-Kalkbrenner Alois Vösenhuber entzündet am Donnerstag, 15.9. den von ihm komplett umgebauten Kalkofen
„Die Hofkirchner Bevölkerung hat über 30 internationale Handwerksgesellen auf der Walz schon gut ins Herz geschlossen. Einige der wandernden Super-Handwerker haben Hofkirchen i.M. für sich schon zu einer Art zweiten Heimat erklärt“, freut sich Bgm. Martin Raab über den guten Verlauf des zweiwöchigen bayerisch-österreichischen Treffens fahrender Handwerksgesellen mit einheimischen Fachkollegen in der Burgruine Falkenstein.
„Mit dem alten ehemaligen Mayrhofer-Wirtshaus haben wir ein ideales Quartier für die Burschen und Mädchen zur Verfügung. Dieses große alte Gast- und Bauernhaus bietet ausreichend Platz für Wohnen, Arbeiten und Geselligkeit zugleich. Im Garten haben die internationalen Handwerker sogar einen hölzernen Swimmingpool gebaut, weil während der ersten Aktionswoche Temperaturen gegen 40 Grad geherrscht haben.
Der beliebt gewesene, leider schon verstorbene Gast- und Landwirt Leopold Mayrhofer würde stolz auf die vielen jungen Mitbewohner seines großen Anwesens sein“, ist Bgm. Martin Raab überzeugt. Aufgrund der großen Hitze während des Handwerksgesellen-Treffens haben sich einige Burschen kurzer Hand entschlossen, einen hölzernen Swimmingpool zur abendlichen Abkühlung zu bauen. Der ist wirklich sehr gut gelungen. Nach dem Abkühlen der Außentemperaturen haben die Gesellen den Swimmingpool noch mit einer ganz einfachen Heizung versehen. Sie wärmen seither ihr Schwimmwasser mit dem angrenzenden Lagerfeuer. Wenn man weiß, wie Arbeit funktioniert, schafft man viele Lösungen mit einfachsten Mitteln“, sind die Gesellen stolz!
Mehrere Nationen und zahlreiche alte Handwerksberufe bündeln sich zum Erhalt der Burgruine Falkenstein
„Die Burgruine Falkenstein erlebt durch das aktuelle Treffen fahrender Handwerksgesellen gerade eine Art internationalen Großeinsatz zu ihrer Rettung vor dem Verfall – man könnte auch sagen: Eine internationale Elite-Eingreiftruppe verhindert das endgültige Sterben der Burgruine Falkenstein“, jubelt Bgm. Martin Raab in höchsten Tönen über die tolle Arbeit der jungen Handwerker.
Unterschiedlichste Charaktäre und Handwerksberufe mehrerer Nationen haben sich mittlerweile in Hofkirchen i.M. versammelt. Am zahlreichsten vertreten sind die Steinmetze. „Solche hat es in Hofkirchen i.M. niemals in namhafter Zahl gegeben“, erklärt Bgm. Martin Raab, „Die Kunst der Steinbearbeitung war in Hofkirchen i.M. nie wirklich heimisch, daher ist das für uns von besonderem Interesse. „Sehr wohl verfügt aber Hofkirchen i.M. noch immer über Maurer, die schöne und standhafte Natursteinmauern aufstellen können. Da hatten wir schon immer super Profis“, ist der Hofkirchner Bürgermeister stolz.
Die Zimmermanns- und Tischlerkunst gehört traditionell auch voll zu Hofkirchen i.M. Diese beiden Sparten sind seit Jahrhunderten Aushängeschild des 675 Jahre alten Marktes am Naturwunder Donauschlinge Schlögen.
Auch beim Handwerkertreffen sind viele hervorragende Maurer, Zimmerer und Tischler anwesend. Sie arbeiten gekonnt, flink und mit enormer Erfahrung. Auch vier kräftige Schmiedegesellen sind von Beginn an beim internationalen Handwerkertreffen in Hofkirchen i.M. dabei. Sie arbeiten mit einer alten Feldschmiede direkt in der Burgruine Falkenstein. „Für drei Steinmetze braucht man einen Vollzeit-Schmied zum Schärfen der Meissel“, erklärt Andreas Bauer, Steinmetz und Cheforganisator des bayerisch-österreichischen Handwerkertreffens in Hofkirchen i.M. „Leider ist die alte Feldschmiede schon längere Zeit ein altes Museumsstück“, erklärt der junge Kunstschmiedegeselle Jeremias. „Gottseidank dürfen wir in der Werkstätte der früheren Hofkirchner Schmiedefamilie Rudolf Schmidleitner jederzeit die alten Einrichtungen benutzen. Wir können daher immer wieder alle Schäden an der Feldschmiede reparieren“, sagt der top-erfahrene Schmiedegeselle Matthias. „Ich war vier Tage beim pensionierten Steinmetzmeister Ludwig Bauer im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg zur Einschulung“, ergänzt der blutjunge Kunstschmied Jeremias weiter. „Ich bin Kunstschmied und musste auch zuerst das Detailwissen über das richtige Schärfen und Härten der Steinmetz-Meissel lernen – das ist wirklich eine ganz hohe Handwerkskunst! Jede Steinart braucht für eine gute Bearbeitung andere Anstellwinkel und Eisenhärten“
Außer den bereits genannten Handwerkssparten sind noch viele weitere beim Handwerks-Gesellentreffen in Hofkirchen i.M. vertreten: Ein super Stukkateur, Malergeselle Tommy, Töpferin Jasmin, der Schweizer Maurer Matthias, die italienische Fotografin Chiara mit einem kanadischen Kollegen Anthony, die Bäckergesellen Simon und Albert sowie viele mehr. Auch einige österreichische ehemaliger Wandersgesellen aus dem Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Tirol sind extra zum Gesellentreffen nach Hofkirchen i.M. angereist und nutzten einige Tage zum Kennenlernen der vielen Kollegen. Auch nicht wandernde Handwerkskollegen aus ganz Deutschland sind für kurze Zeit nach Hofkirchen i.M. gekommen, zum Teil auch als Besucher ihrer Freunde auf der Walz. Sie wollen einfach bei dieser super Aktion dabei sein, diese Handwerker üben ihre Berufe mit Stolz aus und freuen sich über jedes Zeichen der Wertschätzung und das mediale Hervorheben ihres Könnens und Standes. Einige Hofkirchner Familien unterstützen die Aktion mit der Beistellung von Werkzeugen, Geräten und Maschinen sowie mit der Übergabe von Mehlspeisen. Viele Einheimische suchen mit den fremden Handwerksgesellen das Gespräch und haben längst entdeckt: Diese Burschen und Mädchen sind super ausgebildete junge Könner ihres Faches und verdienen sich teilweise trotz ihres blutjungen Alters schon vorzeitig die Bezeichnung Meister. Die Wanderschaft verschafft ihnen darüber hinaus ausgezeichnete menschliche Kompetenzen, Menschenkenntnis und Verständnis für die unterschiedlichen Gegebenheiten und Traditionen auf der ganzen Welt.
Bgm. Martin Raab kommt für sich persönlich zum Schluss: „Ich bin überzeugt, diese fahrenden Handwerksgesellen aller Herren Länder handeln mit ihrem Wandern um die Welt völlig richtig. Das umfassende Fachwissen und die große Bandbreite an technischer Erfahrung und Verständnis sowie die unheimlich gut ausgeprägten menschlichen Qualitäten könnte man mit keinem Seminar der Welt in drei Jahren erlangen. So eine breite und qualitativ hochstehende Ausbildung könnte man als Seminarreihe wohl auch nicht bieten. Das schafft man eben nur mit der Wanderschaft – der traditionellen Walz. Es ist wahrscheinlich eine grobe Kurzsichtigkeit von uns Österreichern, dass wir diese super Möglichkeit der Aus- u. Weiterbildung nicht mehr nutzen und die damit zusammenhängenden Chancen brach liegen lassen. Schade!“
3. Kalkbrandaktion bei der Burgruine Falkenstein ab Donnerstag, 15. September.
Flusskiesel-Kalksteinbrenner Alois Vösenhuber brennt mit Jagdkollegen aus Hofkirchen i.M. und Umgebung Naturkalk zur Rettung der Ruine Falkenstein
Drei Wochen lang hat Alois Vösenhuber aus Steyr, der letzte Flusskiesel-Kalksteinbrenner Oberösterreichs, den seit zwei Jahren bestehenden Kalkofen beim Meierhof Falkenstein umgebaut und erweitert. Geholfen haben ihm dabei die bayerisch-österreichischen Handwerksgesellen, die das Werk gerade im Rahmen ihres Treffens in Hofkirchen i.M. vollenden. Sie verkleiden den Ofen mit Bruchsteinmauern und versehen ihn mit einem Dach zum Schutz der Kalkbrenner vor Wind und Wetter.
Ab Donnerstag, 15. September wird bei der Burgruine Falkenstein zum dritten Mal eigener Kalk für die Sanierungsarbeiten gebrannt. Jagdleiter Wolfgang Falkner aus Hofkirchen i.M. hat mit Bgm. Martin Raab eine schöne Aktion vereinbart: Jäger aus Hofkirchen i.M. und der umliegenden Region brennen 24 Stunden lang Naturkalk zur Rettung von Falkenstein. Alle interessierten Jäger sind herzlichst eingeladen, sich an dieser super Aktion zu beteiligen. Kalksteinbrenner Alois Vösenhuber ist selbst leidenschaftlicher Jäger und freut sich schon auf die interessanten Gespräche mit den Mühlviertler Jagdkollegen. Der Kalkofen ist wiederum mindestens 72 Stunden lang in Betrieb, da ergeben sich von Donnerstag bis Sonntag jede Menge Gelegenheiten, über jagdliche Erlebnisse und Besonderheiten zu diskutieren und zu erzählen. Es muss nur jede Viertelstunde einmal frisches Holz in den Ofen geworfen werden, damit dieser seine erforderlichen 950 Grad beständig aufweist.
Auch alle anderen interessierten Menschen sind herzlich eingeladen, den Kalkbrennern in Falkenstein einen Besuch abzustatten. Flusskiesel-Kalkbrenner Alois Vösenhuber ist ein Meister vieler Handwerkstechniken und gibt sein umfangreiches Wissen gerne preis. Besonders die Jugend ist ihm ein großes Anliegen. Kalksteinbrenner Alois möchte den jungen Menschen sein breitgefächertes Spezialwissen offenlegen und weitergeben. Dieser Wissensschatz ist auch in Zukunft für jeden Menschen ein gut nutzbares geistiges Vermächtnis.
Abschlussfest am Samstag, 17. September ab 18:00 Uhr und Siedlervereins-Frühschoppen am 18. September ab 10:00 Uhr bieten die letzte gute Möglichkeit mit den Handwerksgesellen in Kontakt zu treten
Die internationalen Handwerksgesellen veranstalten am Samstag, 17. September im Garten ihres Quartieres im Marktzentrum Hofkirchen i.M. ein Abschlussfest ihrer Aktion. Ein paar Tage danach zerstreuen sich die Handwerker wieder über ganz Europa bzw. über die ganze Welt.
Alle interessierten Menschen sind eingeladen an diesem Abschlussfest teilzunehmen und mit den Burschen und Mädchen in Kontakt zu treten. Die Gesellen möchten gerne mit so vielen Einheimischen und Österreichern in Kontakt treten wie nur möglich. Sie sind von dem, was sie tun voll überzeugt und freuen sich über jedes Interesse an ihrer Art und Weise, für das Leben und den Beruf zu lernen.
Auch der Frühschoppen des Hofkirchner Siedlervereines am Sonntag, dem 18. September ab 10:00 Uhr macht dieses Ins-Gespräch-Kommen noch gut möglich. Die internationalen Handwerksgesellen werden sich dabei unter die Besucher mischen und freuen sich auf viele interessante Gespräche und Bekanntschaften.

Treffen wandernder deutscher Handwerksgesellen in Hofkirchen i.M.

Auch ORF-Moderator Franz Gumpenberger stattete den Handwerksgesellen auf der Walz in Hofkirchen i.M. bereits seinen Antrittsbesuch ab
Steinmetze, Zimmerleute, Maurer-, Schmiede- und Malergesellen arbeiten zwei Wochen lang für den Erhalt der Burgruine Falkenstein
Schon seit dem Vorjahr sind im Großraum zwischen Passau und Linz häufig wandernde deutsche Handwerksgesellen anzutreffen. Der Zufall inszenierte im vergangenen Herbst ein Zusammentreffen dreier deutscher Steinmetze auf der Walz mit dem Hofkirchner Bürgermeister Martin Raab. Bei einer gemeinsamen Jause wurden freundschaftliche Bande geknüpft, weitere Kontakte waren die Folge.
Im Frühling 2011 besuchte der wandernde Steinmetzgeselle Andreas aus Regensburg den Steinmetzmeister Ludwig Bauer im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg. Er fragte nach einer Projektmöglichkeit für das anstehende Jahrestreffen 2011 Deutscher Handwerksgesellen auf der Walz. Ludwig Bauer Einige erfahrene Gesellen hatten schon Anfang August Quartier in Hofkirchen i.M. genommen und organisierten seither emsig das Jahrestreffen 2011. Das ehemalige Gasthaus Mayrhofer am Hofkirchner Marktplatz dient den jungen Burschen seither als ideales Quartier.
Bis zur ersten Septemberwoche wird im historischen Markt an der Donauschlinge Schlögen mit dem Eintreffen von bis zu 30 Handwerksgesellen auf der Walz gerechnet. Zwei Wochen lang werden die hoch qualifizierten Handwerker ihr Können zum Erhalt der Burgruine Falkenstein einsetzen. Dieses Projekt wird von der Europäischen Union, der EUREGIO Bayerischer Wald/Böhmerwald, dem Freistaat Bayern und dem Land Oberösterreich finanziell gefördert. Ziel dieses Förderprojektes ist die gemeinsame Arbeit von deutschen und österreichischen Handwerkern zum Erhalt der Burgruine Falkenstein, der gemeinsame Austausch von Arbeits- und Lebenserfahrungen sowie das gemeinsame Kennenlernen in geselliger Form.
In Absprache mit Architekt Robert Wacha vom Bundesdenkmalamt Oberösterreich wurden wichtige und zugleich sehr heikle Arbeiten vereinbart, die von den erfahrenen deutschen Handwerkern in Zusammenarbeit mit heimischen Kollegen der Region um Hofkirchen i.M. ausgeführt werden. Gearbeitet wird vorwiegend an der Sicherung der Mauer des inneren Burgtores und am Pallas-Gemäuer, dem noch am besten erhaltenen und dem größten früheren Hauptwohnraum der historischen Burganlage Falkenstein. Wesentliche Vorarbeiten wurden von den Steinmetzen Andreas, Christian und Felix, vom Zimmermannsgesellen Erik, dem Schmied Jeremias und einigen weiteren Burschen schon in den vergangenen Wochen erledigt. Dem Einsatz der schlagkräftigen Kollegentruppe steht nun nichts mehr im Wege. Größtes Augenmerk wird dabei selbstverständlich auf die Sicherheit aller Aktiven gelegt, um jede denkbare Gefährdung der jungen Gesellen zu vermeiden.
Interessierte einheimische Handwerker sind herzlichst eingeladen, ihre wandernden Gesellen in Hofkirchen i.M. zu besuchen oder kurz mitzuarbeiten
Die deutschen Handwerksgesellen auf der Walz freuen sich bei ihrem Arbeitseinsatz auf die Zusammenarbeit mit möglichst vielen heimischen Handwerkern aus Oberösterreich und Bayern. Lebens- und Handwerkserfahrungen sollen dabei ausgetauscht werden. Alle interessierten Handwerker sind herzlichst eingeladen, bis Freitag, 16. September bei den Arbeiten in der Burgruine Falkenstein tageweise oder länger mitzuwirken. Auch die Geselligkeit kommt dabei nicht zu kurz.
Kontaktadresse:
Bgm. Martin Raab, Mobiltelefon: 0664 4249109, Mail: martin.raab@hofkirchen.at
Wandernde Handwerksgesellen auf der Walz – was es über sie zu sagen gibt:
Freisprechung – Fremdgeschriebene oder Fremde - Schächte
Die Wanderjahre, auch als Walz, Tippelei (wird meist als Beleidigung betrachtet) oder Gesellenwanderung bezeichnet, beziehen sich auf die Wanderschaft zünftiger Gesellen. Sie umfassen die Zeit des Wanderns der Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit („Freisprechung“). Die Wanderschaft war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für den Gesellen, die Prüfung zum Meister zu beginnen. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken, Lebenserfahrung und fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen. Ein Handwerker, der sich auf dieser traditionellen Wanderschaft befindet, wird als Fremdgeschriebener oder Fremder bezeichnet.
Um 1980 wuchs nach dem jahrzehntelangen Abflauen der Wandertradition wiederum das Bewusstsein für die historischen Gebräuche, gleichzeitig aber auch die Emanzipation der Frauen und der Geist der „alternativen“ Lebensweise. Es wurden zwei neue „Schächte“ gegründet, deren Strukturen stark von den „alten“ Traditionsschächten abwichen und die auch Frauen aufnahmen. Nach der Wiedervereinigung nutzten auch viele ostdeutsche Gesellen wieder die Möglichkeit, auf die Walz zu gehen. Hat man sich dafür entschieden, so sind drei Jahre und ein Tag Wanderschaft als Minimum bei Schächten wie „die Rechtschaffenen Fremden“, „Rolandsbrüder“, „Fremden Freiheitsschacht“ oder dem „Freien Begegnungsschacht“ vorgeschrieben. Im Jahr 2005 waren zwischen 600 und 800 Gesellen entweder freireisend oder in Schächten organisiert, „fremdgeschrieben“. Der Anteil der Frauen liegt insgesamt bei etwa 10 Prozent. 2010 zählte man in Deutschland noch etwas mehr als 450 Tippelbrüder, weltweit sollen es etwa 10.000 sein.
Brauchtum und Regeln
Um als Fremdgeschriebener die Welt bereisen zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Auf die Wanderschaft darf heute nur gehen, wer die Gesellenprüfung bestanden hat, ledig, kinderlos und schuldenfrei ist. Die meisten Schächte haben eine Altersbegrenzung. Die Tippelei (wird meist als Beleidigung betrachtet) war und ist teilweise an schwierige Bedingungen geknüpft. So darf der Fremdgeschriebene in seiner Reisezeit einen Bannkreis von meist 50 km um seinen Heimatort nicht betreten, auch nicht im Winter oder zu Feiertagen. Er darf kein eigenes Fahrzeug besitzen und bewegt sich nur zu Fuß oder per Anhalter fort. Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht verboten, aber verpönt. Das Mitführen von Mobiltelefonen ist nicht gestattet.
Weiterhin muss er in der Öffentlichkeit immer seine Kluft tragen. Da Fremde oftmals auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen sind (zum Beispiel bei der Suche nach Arbeit oder einem Schlafplatz), hat dieser sich immer ehrbar und zünftig zu verhalten, so dass der Nächste ebenfalls gern gesehen ist. Eine gepflegte Erscheinung erleichtert die Kontaktaufnahme und das Trampen.
Vom Ohrring zum Schlitzohr - Stenz, Hut und Kluft als auffälligste äußere Erkennungsmerkmale
All sein Hab und Gut verstaut der wandernde Geselle in einem Charlottenburger oder Charlie. Die von den Wandergesellen getragenen Ohrringe waren in der Zeit der Zünfte noch kein Gruppenkennzeichen von Gesellen oder bestimmten Berufsgruppen. Im Notfall konnten durch Verkauf auch finanzielle Engpässe, zum Beispiel bei vorübergehender Arbeitslosigkeit, überbrückt werden. Hatte sich ein Geselle unehrenhaft verhalten, wurde dieser zum Schlitzohr gemacht: der Ohrring wurde ihm ausgerissen.
Auffällig ist sein Stenz (gewellter Wanderstab) und vor allem die Bekleidung: ein schwarzer Hut mit breiter Krempe, Zylinder, Dreispitz o. ä. und eine Kluft mit weiten Schlaghosen, Weste und Jackett, die farblich der Tradition seines Berufsstandes entspricht.
Ein hoher Prozentsatz der Fremden sind Zimmerleute und Steinmetze. Aber auch Gesellen anderer Handwerksberufe wie zum Beispiel Tischler, Maurer, Dachdecker, Betonbauer, Bootsbauer, Töpfer, Schmiede, Spengler, Steinmetze, Holzbildhauer, Buchbinder, Schneider, Goldschmiede, Instrumentenbauer, Kirchenmaler und viele mehr gehen noch immer auf die Wanderschaft.
Wanderbuch zum Sammeln der Siegel besuchter Ortschaften
Im mitgeführten Wanderbuch sammelt der Wandergeselle die Städtesiegel der von ihm besuchten Ortschaften, nachdem er bei deren Bürgermeistern „zünftig um das Siegel vorgesprochen“ hat. Die Wanderschaft darf nur aufgrund wirklich zwingender Gründe und dann im Einvernehmen mit dem zuständigen Schacht abgebrochen werden, etwa bei einer schweren Krankheit. Andernfalls wäre eine Unterbrechung „unehrbar“, das Wanderbuch würde eingezogen und die Kluft „an den Nagel gehängt“. Wandergesellen, die ihre Wanderschaft „unehrbar“ beenden, werden als „Harzgänger“ bezeichnet.
Nach einer Reisezeit von, je nach Schacht, zwei bzw. drei Jahren und einem Tag kann man sich einheimisch melden, sofern man wieder schuldenfrei ist. Diese Einheimischmeldung wird oftmals groß gefeiert, wobei viele frühere Reisekameraden auch weite Anreisen in Kauf nehmen, um dabei zu sein.

Rettung der Burgruine Falkenstein

Fahrende deutsche Handwerksburschen Andreas und Christian (2 Steinmetze) im Fachgespräch mit Kulturhistoriker Stadtrat Matthias Koopmann (Passau), Baumeister Thomas Rosenberger und Architekt Robert Wacha vom Bundesdenkmalamt bei der Vorbesprechung wichtiger Erhaltungsmaßnahmen
3 Staaten, 6 Bundesländern und 20 Gemeinden
Seit drei Jahren laufen in Hofkirchen i. M. große Bemühungen, den gänzlichen Einsturz der international bekannten Burgruine Falkenstein zu verhindern. Der Anstoß dafür kam im Jahr 2008 vom Archäologen Heinz Gruber und Architekten Robert Wacha, zwei Experten des Bundesdenkmalamtes Linz.
Bei Bürgermeister Martin Raab fanden die Beiden ein offenes Ohr und persönliches Interesse: „Die Ruine Falkenstein hat in den letzten Jahrzehnten eine wichtige Rolle für die regionale Jugend und Schulklassen gespielt. Sie bietet mit den noch gut intakten Räumlichkeiten und Gewölben nach wie vor einen spannenden Einblick in unsere Vergangenheit. Die Burganlage ist ein willkommenes Fenster in das späte Mittelalter und die nachfolgenden Jahrhunderte, sie ist die Wurzel unserer regionalen Besiedelungsgeschichte und wird daher auch regelmäßig von vielen Schulklassen besucht. Falkenstein liefert seinen Besuchern ein beeindruckendes Erlebnis. Es ist unglaublich, wie viele Geschichts- und Mittelalter-Experten sich persönlich für unsere Burganlage interessieren“.
Burg Falkenstein ist Wurzel der regionalen Besiedlungsgeschichte
Falkenstein war im 12. Jahrhundert von den Passauer Bischöfen errichtet worden. Zweck war die Rodung und Besiedelung des Mühlviertels sowie des benachbarten bayerischen und böhmischen Raumes. Viele bayerische und Mühlviertler Märkte wurden von Falkenstein aus gegründet, auch das bekannte Stift Schlägl, als kulturelles und geistliches Zentrum im Bezirk Rohrbach. Darüber hinaus schrieb Zawisch von Falkenstein einen Teil der Geschichte Böhmens mit. Das vor mehr als hundert Jahren gefundene Zawisch-Schwert samt Rüstung wird Mittelpunkt der bilateralen Landesausstellung OÖ/Südböhmen 2013sein. Südböhmen war über Jahrhunderte wichtiger Handelspartner des Mühlviertels.
Falkenstein-Virus zieht viele Besucher an – Wasserturm dient als abenteuerliche Übernachtungsherberge
Sehr viele Wanderer, Urlauber und auch Einheimische statten der Burgruine Falkenstein regelmäßig einen Besuch ab. „Während der Erhaltungsarbeiten habe ich heuer sogar viele Menschen kennen gelernt, die regelmäßig im Wasserturm von Falkenstein nächtigen. Familien und Jugendgruppen pflegen diese Gewohnheit in periodischen Abständen und sind manchmal geradezu von einem „Falkenstein-Virus“ infiziert. Leider ist den Hofkirchnern und Einwohnern der umliegenden Region die tatsächliche Bedeutung unserer Burgruine Falkenstein viel zu wenig bewusst. Viele Besucher haben sich ausdrücklich bei uns dafür bedankt, dass wir unsere Freizeit für den weiteren Erhalt der Burg Falkenstein einsetzen. Manche von ihnen haben sogar spontan ihre aktive Mitarbeit angeboten“, freut sich Bgm. Martin Raab.
Erhaltungsarbeiten 2011 haben gezeigt: Burgruine Falkenstein kann ohne große Schwierigkeiten der Nachwelt erhalten bleiben
Erfreuliches Ergebnis der vier Arbeits-Schwerpunktwochenenden vom 24. Juni bis 14. August 2011 ist der eindeutige Beweis, dass es ohne Schwierigkeiten möglich ist, unseren Nachkommen die wichtigsten noch vorhandenen Räumlichkeiten und Mauern von Falkenstein zu erhalten. Bürgermeister Martin Raab: „Die wichtigste erforderliche Ressource dafür sind so viele ehrenamtliche Helfer wie nur möglich!“
Der Verein zur Erhaltung von Falkenstein zählt einige einschlägige Experten zu seinen Mitgliedern, die sich aktiv an den Arbeitseinsätzen 2011 beteiligt haben: Architekt DI Robert Wacha vom Bundesdenkmalamt, Archäologe und Prähistoriker Stadtrat Matthias Koopmann aus Passau, Baumeister Thomas Rosenberger und Bauökologe Alfred Ruhdorfer aus Altenhof. Unter ihrer fachmännischen Anweisung nahmen die aktuellen Erhaltungsarbeiten einen ausgezeichneten Verlauf. Gelungen ist heuer die Sanierung empfindlicher Schäden am inneren und äußeren Mauerwerk des früheren Hauptwohnraumes (Pallas). Diese Mauern sind zu einem sehr großen Teil vor dem weiteren Verfall gerettet. Einige heikle Arbeiten sind noch durchzuführen, teilweise müssen diese Arbeiten aber von beruflichen Fachleuten durchgeführt werden.
Für Bgm. Martin Raab haben die vier Arbeitswochenenden auch einen ganz wichtigen Nebeneffekt mit sich gebracht:
„Die Erkenntnis, dass sich ungeheuer viele Menschen aus ganz Österreich und Deutschland persönlich mit großem Engagement für die kulturhistorisch wertvolle Burganlage Falkenstein interessieren. Menschen, die ihre eigene Freizeit und Arbeitskraft für den Erhalt alter Baudenkmäler einsetzen. Zugleich sehr wertvolle Männer und Frauen, die zumeist eine ausgeprägte Bodenständigkeit und das nötige Gespür für Kultur und wichtige Fragen des menschlichen Lebens in sich tragen“.
Linzer Vereinshomepage burgenkunde.at mobilisierte viele erfahrene Experten, denen der Erhalt von Falkenstein ein großes persönliches Anliegen ist
Eine Schlüsselrolle bei der Suche nach greifbaren Mitarbeitern für die Erhaltungsarbeiten spielte neben den bekannten Printmedien die Internetplattform des Linzer Burgenkunde-Vereins burgenkunde.at mit Obmann Markus Hauser sowie Stephan Merten. Insgesamt vierzig ehrenamtliche Mitarbeiter konnten für die vier Schwerpunktwochenenden 2011 gewonnen werden. Viele davon ausgeprägte Burgenexperten sowie Kenner und Freunde der Burg Falkenstein. Die Hälfte der heurigen Aktivisten stammt aus dem Expertenforum von burgenkunde.at und stellte ihre praktischen Erfahrungen sowie ihr einschlägiges Fachwissen mit großem Fleiß und Begeisterung zur Verfügung.
Land OÖ und Bundesdenkmalamt zeigen sich angesichts der erbrachten Erhaltungsarbeiten begeistert. Sie sind die finanziellen Förderer der Aktivitäten
Wertvolle finanzielle Unterstützung wurde vom Bundesdenkmalt sowie der Direktion Kultur des Amtes der OÖ. Landesregierung bzw. von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zur Verfügung gestellt.
Hochkarätige Akademiker, Mitarbeiter vom öffentlichen Dienst und Diözesen, Studenten und Pädagogen, Unternehmer, Facharbeiter und sogar medizinisches Fachpersonal mehrerer österreichischer Bundesländer und aus Bayern arbeiteten Hand in Hand nebeneinander. Sogar ein Holländer mit Wohnsitz in Niederösterreich gesellte sich zu den Falkenstein-Aktivisten. All diese Menschen verbindet das persönliche Anliegen, die Burgruine Falkenstein vor dem drohenden Zerfall zu retten!
Die bisherigen Aktivisten 2011 kamen aus allen Himmelsrichtungen:
1 Holländer, 1 Burgenländer, 3 Wiener, 4 Niederösterreicher, 1 Salzburger, 8 Bayern, 6 Linzer und 14 weitere Oberösterreicher, davon 11 aus der regionalen Nachbarschaft zu Falkenstein.
Nächste große Aktion zur Erhaltung der Burgruine Falkenstein:
Treffen fahrender deutscher und österreichischer Handwerksgesellen während der ersten beiden Wochen im September 2011
Durch eine Initiative von Ludwig Bauer, Mitglied der Geschäftsführung im Granitzentrums Bayerischer Wald in Hauzenberg, führen heuer ca. 30 fahrende deutsche Handwerksgesellen vom 1. bis 18. September ihr Jahrestreffen 2011 in Hofkirchen i.M. durch. Sie stellen dabei ihre hohe Handwerkskunst für den Erhalt der Burgruine Falkenstein zur Verfügung. Gleichzeitig sind möglichst viele Handwerksgesellen aus Österreich eingeladen, sich den Deutschen Kollegen in Hofkirchen i.M. anzuschließen und gemeinsam voneinander zu profitieren. Diese Aktion wird von umfangreicher Medienberichterstattung begleitet und von der Europäischen Union, der EUREGIO und dem Regionalmanagement Mühlviertel sowie vom Land Oberösterreich finanziell gefördert. Eine Vorhut von vier deutschen Steinmetzgesellen befindet sich schon seit Anfang August in Hofkirchen i.M. Sie organisieren und planen den Aufenthalt und die konkreten Spezialeinsätze ihrer dreißig Kollegen während der ersten Septemberhälfte 2011.
Dritte Kalkbrandaktion Im Rahmen des groß angelegten zweiwöchigen Handwerkstreffens
Im Rahmen des deutsch-österreichischen Handwerkertreffens wird beim Meierhof der Ruine Falkenstein zum dritten Mal eine Kalkbrand-Aktion durchgeführt. Drei Tage und drei Nächte lang wird wiederum der eigene Kalkbrandofen des Ruinen-Erhaltungsvereines in Betrieb gesetzt. Dabei wird jener hochwertige Löschkalk selbst erzeugt, der bei den Erhaltungsarbeiten den wichtigsten Rohstoff bildet.
Kontaktdaten:
Mail: martin.raab@hofkirchen.at und martin-raab@aon.at
Telefon: 0664/4249 109;
Infos über die Burg Falkenstein:
www.hofkirchen.at;
www.burgenkunde.at;
www.burgensteite.com
Finanzielle Unterstützungen der Arbeiten zur Erhaltung der Burgruine:
Bankverbindung:
Raiba Donau-Ameisberg, BLZ 34075, Konto 4.130.027
Rettung der Burgruine Falkenstein weiter auf Erfolgskurs!

Zwei Dutzend Experten aus Wien, Salzburg, Niederösterreich, Linz und Bayern trafen sich durch Internet-Forum burgenkunde.at Ende Juli in Falkenstein
Seit heuer erringen die Hofkirchner Retter der Burgruine Falkenstein an jedem Schwerpunkt-Wochenende schöne Erfolge. Eine neue Qualität und Dimension im Arbeitsfortschritt bescherte vom 29.-31. Juli die Internetplattform des Linzer Burgenkunde-Vereins burkenkunde.at mit Obmann Markus Hauser. 23 Burgenexperten kamen aufgrund des Internet-Aufrufes nach Hofkirchen i.M. und stellten ihre praktischen Erfahrungen sowie ihr einschlägiges Fachwissen mit großen Fleiß und Begeisterung zur Verfügung.
Der Obmann des Erhaltungsvereines Bgm. Martin Raab schwärmt in höchsten Tönen: „Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass es derart viele engagierte Menschen gibt, die einen wesentlichen Teil ihrer Freizeit der Erhaltung von historisch wertvollen Burgruinen widmen. Der weitere Bestand von Falkenstein ist einer großen Zahl geschichtsbewusster Menschen ein großes persönliches Anliegen!“ Hochkarätige Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen, Archäologen und Kulturhistoriker, Mitarbeiter von Landesregierungen und Diözesen, Studenten und Pädagogen, Unternehmer und ausgebildete Facharbeiter sowie sogar medizinisches Fachpersonal mehrerer österreichischer Bundesländer und aus Bayern arbeiten Hand in Hand nebeneinander. Diese Menschen haben eines gemeinsam: Ihren persönlichen Wunsch, die Burgruine Falkenstein am Leben zu erhalten!
Bgm. Martin Raab: „Es ist einfach traumhaft, zu erleben wie wissenschaftliche und handwerkliche Fachleute neben- und miteinander an der Erhaltung der historisch hoch wertvollen alten Mauern von Falkenstein zusammenarbeiten! Wir beherbergen und verköstigen diese Freunde unserer Burgruine kostenlos. Die Experten erbringen dafür hervorragende Arbeitsleistungen. Das Bundesdenkmalamt stellt die fachliche Aufsicht und Arbeitsanleitung sowie wertvolle finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Die Direktion Kultur der OÖ. Landesregierung unterstützt uns ebenfalls finanziell nach besten Kräften.“
Die Burgruine Falkenstein weist noch weitgehend unberührtes Originalmauerwerk aus dem 13. bis 15. Jahrhundert auf. Der Zahn der Zeit hat jedoch erschreckende Spuren hinterlassen. Ziel der Arbeitseinsätze ist nicht der Wiederaufbau der Burgruine sondern das Verhindern des weiteren Zerfalls der historisch bedeutenden Mauern.
Nächster Arbeitseinsatz von Freitag bis Sonntag 12.-14. August: Jeder Interessierte ehrenamtliche Helfer ist herzlich willkommen – auch tageweise!
Angeführt vom Passauer Archäologen und Prähistoriker Stadtrat Matthias Koopmann wird am kommenden Wochenende 12.-14. August wieder in Falkenstein gearbeitet. Es haben sich bereits über 10 einschlägige Experten zur neuerlichen Teilnahme angemeldet. Auch einige neue Fachleute haben ihre Teilnahme bereits deponiert und freuen sich, dem super Team von Falkenstein einmal einen oder mehrere Tage angehören zu dürfen.
Sogar ein hoch motiviertes Team von angehenden Ruinen-Rettern aus dem niederösterreichischen Gutenstein (Ferdinand-Raimund-Festspiele) wird am kommenden Wochenende nach Falkenstein kommen, um von den bisherigen Erfahrungen und Experten etwas abschauen und lernen zu können. Dort soll ebenfalls eine alte Ruine der Nachwelt erhalten werden.
Eine erste Vorhut fahrender deutscher Handwerksgesellen ist auch in Hofkirchen i.M. eingetroffen und wird am kommenden Arbeitswochenende erstmals mit dabei sein. Anfang September werden diese Steinmetze, Maurer und Zimmerleute bei der Burgruine Falkenstein ihr diesjähriges Jahrestreffen in Hofkirchen i.M. abhalten und ehrenamtlich hochwertige Handwerkskunst für die Erhaltung der Burgruine Falkenstein einbringen.
Jede hilfreiche Hand wird gebraucht – gemeinsame Arbeit mit gleichgesinnten netten Menschen bringt Freude und neue Freunde
Interessierte Freiwillige können sich noch gerne anmelden. Wer sich rechtzeitig meldet erhält ein kostenloses Quartier in Hofkirchen i.M. zur Verfügung gestellt. Jede hilfreiche Hand wird gebraucht! Die Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen möglich. Die gemeinsame Tätigkeit mit gleichgesinnten netten Menschen bereitet viel Freude und ist eine gute Möglichkeit, neue interessante Bekanntschaften zu machen. Falls Sie Lust, und Laune dafür haben melden Sie sich bitte bei Bgm. Martin Raab, dem Obmann des Vereines zur Erhaltung der Burgruine Falkenstein, an.
Kontaktdaten:
Mail: martin.raab@hofkirchen.at und martin-raab@aon.at
Telefon: 0664/4249 109;
Infos über die Burg Falkenstein gibt es auch unter:
www.burgenkunde.at;
www.burgenseite.com
Wer keine Zeit zur persönlichen Teilnahme an den Arbeitseinsätzen findet, kann mit einer beliebig hohen Geldspende auch zur Rettung der Ruine Falkenstein beitragen.
Bankverbindung:
Raiba Donau-Ameisberg, BLZ 34075, Konto 4.110.060
Zweites Schwerpunktwochenende 2011

11a: Graveur Peter Kainerstorfer (Linz), Kindergärtnerin Susanne aus Wiener Neustadt, Stadtrat Matthias Koopmann und David Gibis aus Passau, Bgm. Martin Raab, Manfred aus Behamberg sowie Stephan Merten (Hellmonsödt) und Obmann Markus Hauser vom Linzer Verein Burgenkunde.at
10 Helfer aus Niederösterreich, Linz und Bayern erlebten ein herrliches Freizeit- u. Naturerlebnis
Auch das zweite von insgesamt vier geplanten Schwerpunkt-Wochenenden in Hofkirchen i.M. zur Rettung der Burgruine Falkenstein im Jahr 2011 wurde von einer Schar hoch motivierter Freiwilliger erfolgreich dazu genutzt, das wertvolle mittelalterliche Gemäuer der Nachwelt zu erhalten. Von Freitag 15. bis Sonntag 17. Juli wurde vom engagierten Team gemörtelt, verfugt und gemauert.
Deutlich war wiederum zu merken: Wer sich einmal der Herausforderung stellt, die Jahrhunderte alten Mauern wieder zu stabilisieren und bestehende Löcher möglichst originalgetreu auszumauern, kann sich kaum mehr von dieser Tätigkeit trennen. Die Reparatur des mittelalterlichen Mauerwerkes bedeutet eine interessante Herausforderung an die Kreativität der Ruinensanierer. Das wunderschöne Sommerwetter ließ auch das zweite Arbeitswochenende in den historischen Mauern der Burgruine Falkenstein für alle HelferInnen wieder zu einem beeindruckenden Freizeit- und Naturerlebnis werden.
Die Burgruine Falkenstein weist noch weitgehend unberührtes Originalmauerwerk aus dem 13. bis 15. Jahrhundert auf. Die Steinmaurerkunst der Ruinenerbauer war handwerklich ganz besonders hochwertig und ist in dieser Qualität sonst kaum mehr auffindbar. Ziel der Arbeitseinsätze ist nicht der Wiederaufbau der Burgruine sondern das Verhindern des weiteren Zerfalls der historisch wertvollen Mauern.
Auch diesmal stand ein sehr kompetentes Team zur Verfügung:
Angeführt vom Passauer Archäologen Stadtrat Matthias Koopmann stellten sich Helfer aus Passau, aus Wiener Neustadt, aus Behamberg in NÖ, mehrere Burgenfreunde und Handwerker aus Linz inklusive zweier Funktionäre des Linzer Vereines Burgenkunde.at mit Obmann Markus Hauser zur Verfügung. Vom Verein zur Erhaltung der Burgruine Falkenstein arbeiteten Professor Eugen Schlesinger und Obmann Bgm. Martin Raab im Einsatzteam mit. Die beiden Passauer Abiturienten Lukas Schröder und David Gibis waren so wie auch Stadtrat Matthias Koopmann schon zum zweiten Mal mit vollem Eifer bei den Sanierungsarbeiten dabei. „Es ist einfach spannend, Stein für Stein wieder in das historische Mauerwerk einzufügen“, sind beide begeistert. „In drei Tagen schafft man ein gutes Stück Arbeit, auf das man am Schluss stolz sein kann!“
Gemeinsamer Tenor des Sanierungsteams:
„Die Arbeit von Freitag Früh bis Sonntag Abend bereitet riesigen Spaß und Freude. Sie bietet einen idealen Ausgleich zum normalen Alltag während der Woche. Super ist die Tatsache, dass sich die kreative Handwerkstätigkeit auf das gesamte Einsatzteam gleichzeitig sehr erholsam auswirkt! Die herrliche Natur mit vielerlei unterschiedlichem Kleingetier macht die Arbeit zusätzlich zu einem unvergesslichen Erlebnis!“
Nächster Arbeitseinsatz von Freitag bis Sonntag 29.-31.Juli 2011
Von Freitag 29. Bis Sonntag 31. Juli findet der nächste Arbeitseinsatz in der Burgruine Falkenstein statt. Interessierte Freiwillige können sich noch gerne dazu anmelden. Eine Helferschar aus Wien, Linz, Passau und Regensburg ist schon wieder fix dabei. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen möglich. Auch diesmal sind wieder einschlägige Spezialisten vor Ort, von denen man viel Nützliches lernen kann. Die gemeinsame Tätigkeit mit gleichgesinnten netten Menschen bereitet viel Freude und ist eine gute Möglichkeit, neue interessante Bekanntschaften zu machen. Jede hilfreiche Hand wird gebraucht! Falls Sie Lust und Laune, Zeit und Interesse dafür haben melden Sie sich bitte beim Obmann des Vereines zur Erhaltung der Burgruine Falkenstein Bgm. Martin Raab an.
Kontaktdaten:
Mail: martin.raab@hofkirchen.at und martin-raab@aon.at
Mobil: 0664/4249 109;
Büro: 07285/7011-11
Weitere Arbeitseinsätze:
Freitag bis Sonntag 12. Bis 14. August 2011
Infos über die Burg Falkenstein:
www.burgenkunde.at;
www.burgenseite.com
Wer keine Zeit zur persönlichen Teilnahme an den Arbeitseinsätzen findet, kann mit einer beliebig hohen Geldspende auch zur Rettung der Ruine Falkenstein beitragen.
Bankverbindung:
Raiba Donau-Ameisberg, BLZ 34075, Konto 4.110.060
Ruine Falkenstein - Schwerpunktaktionen 2011

vlnr: David Gibis (Passau), Bgm. Martin Raab und Johann Raab (Hofkirchen i.M.), Künstlerin Elke Rott mit Sohn Robin sowie Lukas Schröder aus Passau
Erstes von insgesamt vier Schwerpunktwochenenden 2011 war großer Erfolg
Rettung der Ruine Falkenstein – Erstes von insgesamt vier Schwerpunktwochenenden 2011 mit großem Erfolg
Stadt Passau stellte engagierte junge HelferInnen zur Verfügung!
Sehr erfolgreich konnte das erste von insgesamt vier geplanten Schwerpunkt-Wochenenden im Zuge der 2011 stattfindenden Sanierungsarbeiten zur Rettung der Burgruine Falkenstein durchgeführt werden. Von Freitag 24. bis Sonntag 26. Juni verbrachte ein engagiertes und interessiertes Team ein schönes Arbeitswochenende in den historischen Mauern der Burgruine Falkenstein. Am Programm standen Verfugungs- und Mauersanierungsarbeiten am Pallas, dem am besten erhaltenen Raum der Hauptburg.
Die Burgruine Falkenstein ist jene Burg in Oberösterreich mit dem ältesten noch unberührten, im Original vorhandenen Mauerwerk (13. bis 15. Jahrhundert). Die Steinmaurerkunst der Ruinenbaumeister war handwerklich ganz besonders hoch qualifiziert und ist in dieser Qualität sonst kaum mehr auffindbar.
Entsprechend interessant gestalten sich die Arbeiten zur Wiederherstellung intakter Mauerfugen und Sanierung zerstörter Mauerteile. Ziel ist nicht der Wiederaufbau der Burgruine sondern das Verhindern des weiteren Zerfalls der historisch wertvollen Mauern.
Gleich am ersten Schwerpunktwochenende 2011 stand dafür ein sehr hochkarätiges Team zur Verfügung: Angeführt vom Ruinenexperten DI Robert Wacha vom Bundesdenkmalamt und dem Passauer Stadtrat und Archäologen Matthias Koopmann stellten sich aus Passau die bekannte Künstlerin Elke Rott mit ihrem Sohn Robin sowie Lukas Schröder und David Gibis für die Sanierungsarbeiten zur Verfügung. Aus Hofkirchen i.M. beteiligten sich Johann Raab (Hundsfülling), Bgm. Martin Raab und der österreichweit bekannte Baubiologe Alfred Ruhdorfer am Arbeitseinsatz.

Tenor des Sanierungsteams:
„Die Arbeit von Freitag Früh bis Sonntag Abend hat uns riesigen Spaß und Freude bereitet. Wir haben nach einer kurzen Einschulung durch Herrn DI Wacha vom Bundesdenkmalamt gemerkt, dass die erforderlichen Verfugungsarbeiten ganz leicht ausführbar sind. Auch die Instandsetzung halb zerstörter Mauerteile lässt sich mit ein wenig Kreativität sehr gut durchführen.“
Der Arbeitsplatz Burgruine Falkenstein stellte sich für alle Aktivisten als sehr angenehm heraus. „Drei Tage natürliches Vogelgezwitscher, Bekanntschaft mit Eidechsen und anderem Kleingetier und vor allem die stimmungsvolle Atmosphäre inmitten des alten Gemäuers bescherten uns nicht nur ein arbeitsreiches sondern ein mindestens ebenso entspannendes Wochenende“ freute sich die Passauer Künstlerin Elke Rott mit Sohn Robin.

Der nächste Arbeitseinsatz findet von Freitag 15. Bis Sonntag 17. Juli statt. Man kann sich dabei auch an einzelnen Tagen engagieren. Die zu erledigende Arbeit ist mit etwas Kreativität sehr leicht zu bewältigen. Die gemeinsame Tätigkeit mit gleichgesinnten netten Menschen bereitet viel Freude und ist eine gute Möglichkeit, neue interessante Bekanntschaften zu machen. Werkzeug und Material sind vorhanden. Jede hilfreiche Hand ist ein kleiner Meilenstein zum Erfolg, dem Erhalt der Burgruine Falkenstein.
Falls Sie Lust und Laune, Zeit und Interesse dafür haben melden Sie sich bitte bei Bgm. Martin Raab dazu an.
Kontaktdaten:
Mail: martin.raab@hofkirchen.at;
Mobil: 0664/4249 109;
Büro: 07285/7011-11
Weitere Arbeitseinsätze:
29. bis 31. Juli und 12. Bis 14. August 2011 – jeweils Freitag bis Sonntag, die Teilnahme an Einzeltagen ist auch möglich
Mehr Infos: www.hofkirchen.at
Wer keine Zeit zur persönlichen Teilnahme an den Arbeitseinsätzen findet, kann mit einer kleinen beliebig hohen Geldspende auch zur Rettung der Ruine Falkenstein beitragen.
Bankverbindung:
Raiba Donau-Ameisberg, BLZ 34075, KontoNr. 4.110.060
Rettung der Burgruine Falkenstein – Eile ist geboten – Schwerpunktaktionen 2011

Bayerisch/oberösterreichisches baukulturelles Schlüsselobjekt
Unberührtes Originalmauerwerk aus dem 13. bis 15. Jahrhundert
Burgruine Falkenstein ist das letzte historische, weitgehend im Original erhaltene Denkmal der Urbarmachung und Besiedlungsgeschichte des Mühlviertels samt angrenzendem bayerischem und tschechischem Raum. Dieses Gebiet war für Jahrhunderte ein zusammengehörender Raum.
Die Ruine Falkenstein ist für uns ein einzigartiges Fenster in die hohe mittelalterliche Handwerkskunst.
Das alte Gemäuer verrät: Die Erbauer von Falkenstein waren kein reiches Geschlecht aber sie verstanden ihr Handwerk ausgezeichnet!
Burgruine Falkenstein wurde vom historischen Bistum Passau gegründet
Der Großraum Mühlviertel/Bayern/Grenzraum von Tschechien wurde im Mittelalter von den Bischöfen zu Passau beherrscht. Daher genießt die Burg Falkenstein großes Interesse in der Stadt und im Landkreis Passau, wo auch die Geschichte von Falkenstein in der Grundschule vermittelt wird.
Nicht zuletzt bildet die Burg Falkenstein die Wurzel des Prämonstratenser-Stiftes Schlägl. Dessen Gründung erfolgte von Falkenstein aus.
Weitere Details: (Stadtrat und Prähistoriker Matthias Koopmann aus Passau)
(cand.phil. Prähistoriker - Kulturkurator - Stadtrat - Schöffe Clubmeister Rotary-Club Passau-Dreiflüssestadt Passauer Stadtfuchs-Touren Lindental 46c , 94032 Passau, 0851-45892
www.stadtfuchs-passau.de )
Die Burgruine Falkenstein ist als baukulturelles Erbe Schlüsselobjekt und Familiensilber zugleich. Das Familiensilber benötigt aber rasche und wirksame Pflege, um nicht endgültig zu verblassen.
Heute ist die Burgruine Falkenstein Magnet für unzählige regelmäßige BesucherInnen aus dem In- und Ausland. Sie ist regelmäßiges Ziel und Lagerort für abenteuerlustige Jugendgruppen.
Viele Schulklassen besuchen die Ruine Falkenstein.
Die Schulkinder sind fasziniert von der mittelalterlichen Ausstrahlung der Ruine, die auch noch über einige intakte unterirdische Gewölbe und einen sehr gut intakten interessanten Wasserturm verfügt, der nach einer Sanierung vor rund 40-50 Jahren einwandfrei begehbar ist.
Seit drei Jahren arbeiten wir regelmäßig an der Erhaltung von Falkenstein.
Ziel ist:
Wir müssen unserer Gesellschaft und unseren Nachkommen diesen letzten Originalbaustein unserer Siedlungsgeschichte bewahren!
Wir schaffen das - wir brauchen aber mehr Tempo bei den Sanierungsschritten!
Wir brauchen viele freiwillige Helfer!
Kontaktdaten für Interessenten:
Bgm. Martin Raab, 0664 4249 109; Mail: martin.raab@hofkirchen.at; Büro: 07285/7011-11
Verein zur Erhaltung der Burgruine Falkenstein (Obmann Bgm. Raab)
Kontonummer: 4.110.060 Raiba Donau Ameisberg, BLZ 34075
Expertenaussagen zur Burgruine Falkenstein:
Bundesdenkmalamt DI Robert Wacha (Burgruinenexperte) und
HR Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp (Landeskonservator):
Die Burg Falkenstein ist jene Burg in Oberösterreich, die noch am ursprünglichsten erhalten ist. Errichtet mit ganz besonderer Steinmaurerkunst. Diese unterscheidet sich von allen anderen noch vorhandenen Burganlagen. Man erkennt, dass das Erbauergeschlecht nicht reich war, aber über eine perfekte Steinmaurerkunst verfügte. Diese wertvolle Ruinenanlage muss unbedingt erhalten bleiben. Von ihr gehen wesentliche Impulse an die Jugend aus!
Heute ist dieses Denkmal alter Handwerkskunst in vielen Teilen noch im Original vorhanden.
Leider ist zu lange nichts geschehen! Der Zahn der Zeit hat schon und nagt noch immer extrem!
Landeshauptmann von Oberösterreich Dr. Josef Pühringer und
HR Dr.Paulus Wall, Leiter der Kulturabteilung des Landes OÖ:
Wir unterstützen die dringend notwendigen Rettungsmaßnahmen an der Burgruine Falkenstein nach besten Kräften. Es ist aber notwendig, dass auch die regionale Bevölkerung ihren Beitrag leistet. Die Mühlviertler sind sehr eng mit ihrer Heimat und ihren Wurzeln verbunden. Wir sind sicher, dass sie hinter den notwendigen Rettungsmaßnahmen stehen! Wir rufen die Bevölkerung dazu auf!
Lassen wir dieses Juwel nicht sterben!
Das Bundesdenkmalamt und das Land Oberösterreich werden ihrer Verantwortung gerecht. Beide leisten regelmäßige finanzielle Hilfestellungen! Auch das Stift Schlägl hat sich schon als kräftiger finanzieller Unterstützer der Sanierungsarbeiten gezeigt!
Auch die Bevölkerung der Region sollte ihren Beitrag zur Erhaltung des wertvollen Geschichtsjuwels beitragen – mit freiwilliger Arbeit und mit finanzieller Unterstützung!
Bisherige Meilensteine der Ruinensanierung:
Abwehr des Einsturzes des inneren Torbogens.
Trockenlegung des äußeren Burgtores – Bewahrung vor dem Verfall.
Begehbarkeit des Wasserturmes in seiner vollen Höhe.
Attraktive Aufenthaltsplätze vor und im Burgareal.
Arbeitsprogramm für das Jahr 2011:
Kleingewölbe im Bereich des inneren Burgtorbogen:
Anbringung einer Schalung; Abtragung des lockeren Gesteins und Ergänzung des schadhaften Gewlölbes mit herabgefallenen Gewölbesteinen.
Torcretierung von Mauerausbrüchen:
In den ersten beiden Augustwochen werden unter Leitung von Ing. Thomas Rosenberger Ausbrüche an der äußeren Mauerwerksschale sowie der freiliegende innere Kalkkern des inneren Burgtores und des anschließenden Mauerwerkes torcretiert.
Abdichtung des Wasserturmes:
Die bestehende Betondecke des Wasserturmes wird im August fachgerecht abgedichtet.
Mauerverfugungen in der Kapelle westlich des inneren Burgtores:
Dieser Sanierungsschritt bietet reichhaltiges Betätigungsfeld für Jedermann
Sommer 2011: Vier Schwerpunkt-Arbeitswochenenden
Jeweils Freitag bis Sonntag – 24.-26.Juni; 15.-17.Juli; 29.bis 31. Juli; 12. bis 14. August
An jedem Wochenende wird eine sachkundige Person anwesend sein.
(Personenkreis DI Robert Wacha BDA, Stadtrat Matthias Koopmann, Ing. Thomas Rosenberger, Alfred Ruhdorfer…)
Notwendiges Material und Werkzeug, Arbeits- und Transportgerät steht bereit.
Ruinenliebhaber Unterstützen Aktion:
Der Linzer Verein Burgenkunde.at mit Obmann Markus Hauser und einigen Vereinsmitgliedern wird zukünftig die Sanierungsarbeiten unterstützen.
Experte Thomas Freundorfer aus Wien, Ritter Club Batavis Gladii u. Passauer Wolfsklingen werden in die Sanierungsarbeiten eingebunden.
Fahrende deutsche Handwerksgesellen legen in der ersten Septemberhälfte 2011 Hand an die Ruine Falkenstein:
In der ersten Septemberhälfte 2011 werden ca. 30 Fahrende Handwerksgesellen aus Deutschland, überwiegend Maurer- u. Steinmetzgesellen, ihr Jahrestreffen in Hofkirchen i.M. abhalten und zwei Wochen für die Ruinensanierung durch qualifizierte Handwerkskunst nutzen.
Passauer helfen bei Ruinen-Sanierung
Seit dem Beginn des vorigen Jahrhunderts verfällt die Burg Falkenstein immer mehr. Die Rettung der noch bestehenden Gemäuer soll jetzt schnell gehen. In Kürze geht es los.
50.000 Euro sind sofort nötig, um den drohenden Einsturz der Ruine Falkenstein abzuhalten. Das Land Oberösterreich zahlt 15.000 Euro, das Bundesdenkmalamt eben so viel. Hilfe kommt auch aus dem benachbarten Bayern, waren doch auch die Passauer Herren eng mit Falkenstein verbunden. Der Rotary Club Passau Dreiflüssestadt will mit Arbeitslosen an den Burgmauern arbeiten. Rotary-Chef Matthias Koopmann: „Wir wollen arbeitslose Jugendliche und Langzeitarbeitslose bei der Ruinenrettung einsetzen. Schließlich ist die Ruine Falkenstein ein europäisches Objekt, das eng mit der Geschichte einiger Länder Europas verknüpft ist.“ Als Finanzspritze steuerte der Passauer Kulturreferent 500 Euro aus eigener Tasche bei.
Quelle: Bericht der OÖ. Nachrichten
Der Winter 2009/2010 nagte an der Ruine Falkenstein

Dramatischer Mauerabbruch neben dem Eingangsportal der Ruine Falkenstein
Hofkirchens Bürgermeister Martin Raab traute seinen Augen kaum, als er heuer zum ersten Mal die Burgruine Falkenstein betrat: „Seit dem Vorjahr bemühen wir uns, die alten und historisch äußerst bedeutenden Gemäuer zu bewahren. Der vergangene Winter hat aber der Burg richtig zugesetzt.“ Substanziell wichtige Bauteile der Burg sind unmittelbar vom Einsturz bedroht. „Die Marktgemeinde und der Ruinen-Erhaltungsverein Hofkirchen können aus eigener Kraft die Burg nicht mehr vor dem Einsturz retten“, sagt Raab. Das Engagement der öffentlichen Hand alleine werde nicht mehr genügen. Auch die Menschen in der Region seien angesichts der dramatischen Lage gefordert. Raab formuliert den klaren Auftrag: „Falkenstein darf nicht zusammenbrechen. Wir müssen unserer Gesellschaft und unseren Nachkommen diesen letzten Originalbaustein unserer Besiedlungsgeschichte bewahren.“
Quelle: Bericht der OÖ. Nachrichten
Konservierung Ruine Falkenstein erfolgreich gestartet

Noch im Vorjahr hieß es: „Dieser Torbogen überlebt den Winter sicher nicht mehr!“ Nachdem wir ihn in den ersten Frühlingstagen 2009 noch immer „trotzig“ an seiner historischen Position vorfanden, fiel der Entschluss, auch die Rettung dieses zentralen Elementes der Burgruine Falkenstein zu versuchen. Es folgte der gefährliche Aufbau eines Holzgerüstes im Burginnenhof und die Konservierungsarbeiten durch die Gemeindearbeiter aus Hofkirchen i.M. und Pfarrkirchen i.M., unterstützt von Rosenberger-Bau.
Thomas Kehrer und Rupert Mairhofer wurden dadurch im September 2009 zu Burgbaumeistern! In Zusammenarbeit mit DI.Wacha vom Bundesdenkmalamt und Baumeister Thomas Rosenberger ist es ihnen zu verdanken, dass BesucherInnen auch in Zukunft den inneren Torbogen bewundern können.
Bericht vom Herbst 2009
Kooperation bei Ruinen-Sanierung
Bayrisch-österreichische Kooparation bei Sanierung alter Burgen-, Schloss- und Klostermauern - „alte Herrensitze erhalten und auch wirksam präsentieren“ ist das MottoBericht vom August 2009
Heuer wird die Rettung des baufälligen inneren Torbogens der Burg versucht.

Wichtigstes Ziel für dieses Jahr ist die Rettung des inneren Torbogens der Burg. Bgm. Martin Raab steht in ständigem Kontakt mit DI Robert Wacha, dem zuständigen Techniker für die Erhaltung von Burgruinen in Oberösterreich.
Es gibt bereits Unterlagen eines Statikers, wie der Torbogen gerettet werden kann. Diese Arbeiten werden zu einem wichtigen Teil von einem professionellen Unternehmen ausgeführt werden müssen. Trotzdem ersucht das Gemeindeamt alle HofkirchnerInnen mit Interesse an der Erhaltung der Burg Falkenstein, sich persönlich dafür zu engagieren.
Wer sich vorstellen kann, selbst Sanierungsarbeiten zu erledigen, möge sich bitte beim Gemeindeamt melden. Besonders
die Zusammenarbeit mit unseren Vereinen ist ein wichtiger Schlüssel zur raschen und erfolgreichen Ruinensanierung. Die Finanzierung der Materialkosten wird überwiegend vom Land Oberösterreich und vom Bundesdenkmalamt erwartet.
Hofkirchen i.M. sollte die notwendige Arbeitszeit zur Verfügung stellen. Gemeinsam schaffen wir das!
Bericht vom Sommer 2009